Monatsarchiv: Mai 2014

20. Poetenabend am 22. Mai 2014

Um es mit Andys Schlusswort zu sagen: NICE!
Ich bedanke mich ganz ganz herzlich beim Gast im Monat Mai – Andy Strauß – bei dem Team der Dorett Bar, dem Publikum und allen, die mich bei der Veranstaltung schon so lange unterstützen!
Es war ein schöner und runder Abschluss zur Sommerpause. Im Herbst wird es noch zwei Termine geben und dann ist wahrscheinlich Schluss mit dem Spaß – ich danke Euch allen für die gute Zeit und wünsche Euch einen tollen Sommer!! ♥ ♥

PoetenSchmaus macht gerade Sommerpause!

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Bibliographie: Andy Strauß

ESTABLISHMENSCH (August 2009)
UBooks Verlag
bestellbar bei Amazon

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zum Inhalt:
In zahlreichen Geschichten und Texten taucht Andy Strauß in den nur vordergründig normalen, meist sehr skurilen Alltag seiner Protagonisten ein, beobachtet und seziert sie, bis der Wahnsinn aus ihnen heraustropft. Das sammelt er dann ein und zeigt es herum. Ich habe einmal beobachtet, wie der bärtige, Hut tragende Nachbar vom Hutmacher sein ganzes Zimmer in einen Koffer gepackt hat. Erst nur den ganzen Kleinkram, dann die Bilder, sein Bett, die Tapete, Badewanne, alles rein, ganz unnachgiebig. Als das Haus leer war, packte er es auch hinein, zuletzt noch den Gartenzaun und die Nachbarskinder, wahrscheinlich, weil er ohne deren Genöle morgens nicht wach wurde…

Andy Strauß über das Buch:
Establishmensch ist das erste Buch, welches von mir erschienen ist und beinhaltet 35 Kurzgeschichten, die teilweise miteinander zusammen hängen. Einige Leute haben mir gesagt, dass sie nach dem Kapitel Siddharta nicht mehr weiter lesen konnten, weil ihnen schlecht geworden ist. Dieses Kapitel ist relativ am Anfang und die Abbrecher haben in meinen Augen viele schöne Momente verpasst. Ich selbst stehe auf das Buch, weil es mir immer wieder vor Augen führt, wie konventionslos ich mit dem Schreiben angefangen habe. Zudem ist das Buch das mit dem höchsten Bodycount, ich glaube keines meiner Folgewerke wird den überbieten. Außer ich schreibe irgendwas über den Weltuntergang. Establishmensch befindet sich derzeit in seiner zweiten Auflage.“

ALPTRÄUMER (Oktober 2010)
UBooks Verlag
bestellbar bei Amazon

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zum Inhalt: Ein Reporter liebt eine Frau. Kurz darauf zündet sie sich an. Dann passieren verschiedene Dinge. Ein Bär räumt in einer Discothek auf, ein echter Bär. Der Schützenverein rettet die Nacht. Irgendwie stecken alle unter eine Decke, sie ist kariert. Am Ende passiert noch etwas Unerwartetes.
Der Roman, bestehend aus 24 Scherben oder Splittern, alle scharf, funkelnd und fesselnd wie Diamanten, erzählt die Geschichte einer Region, die abgehängt scheint vom nach Wohlstand und Mehr strebenden Deutschland. In diesem Landstrich, den die Zeit zu vergessen droht, zwischen Schraubenfabrik und Schützenverein, entfalten sich Schicksale und Geschichten, wie sie nur aus der Feder von Andy Strauß stammen können.

Andy Strauß über das Buch:
Albträumer ist mein zweites Buch. Stolz bin ich auf den Klappentext: “Ein Reporter liebt eine Frau. Kurz darauf zündet sie sich an. Dann passieren verschiedene Dinge. Ein Bär räumt in einer Discothek auf, ein echter Bär. Der Schützenverein rettet die Nacht. Irgendwie stecken alle unter einer Decke, sie ist kariert. Am Ende passiert noch etwas Unerwartetes”. Diesen Klappentext habe ich mal geschrieben, als ich gerade versuchte, mit dem Rauchen aufzuhören. Und zwar am ersten Tag. Unmöglich natürlich. Aber sehr treffend. Das Buch nennt sich Roman, also, ich tue das. Auch wenn es aus Kurzgeschichten besteht. Ganz einfach, weil alle unter einer Decke stecken. Sollte man zwei mal lesen um alles zu verstehen, vielleicht. Ist jetzt auch die zweite Auflage und war mal Buch der Woche bei EinsLive.

Zum Cover: Das Baby gehört Freunden von mir, die aus beruflichen Gründen nicht genannt werden möchten. Der Bart und die Haare gehören mir. Idee und Umsetzung war zusammen mit meinen Freunden von JAEPAS und Tom Baumhöfer.“

DER KLEINE JUNKIE NIMMERPLATT
Unsichtbar Verlag
bestellbar unter http://shop.unsichtbar-verlag.de/product_info.php?products_id=17

zum Inhalt: In Anlehnung an das bekannte Kinderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ hier das geniale Anti-Drogenbuch „Der kleine Junkie Nimmerplatt“ Die Texte stammen von Andy Strauß und die bombastischen Zeichnungen aus der Hand von Artur Fast. Der Leser begleitet den kleinen Junkie Nimmerplatt eine Woche lang durch dessen Leben, in dem er nur ein Problem hat: Er wird nicht mehr platt. Das Ende wird nicht verraten, nur so viel: Er wird kein Schmetterling, zumindest kein schöner.

Andy Strauß über das Buch:
Der kleine Junkie Nimmerplatt entstand aus meiner Beschäftigung mit Kinderbüchern und ist im Prinzip weder ein Anti- noch ein Pro-Drogen Buch, in jedem Fall aber ein Bilderbuch. Frei nach der Raupe Nimmersatt geht es hier um die Woche eines Drogenexperimentierfreudigen, dessen Konsum sich von Tag zu Tag steigert. Da das Buch keinen Zeigefinger benutzt, steht es in vielen Drogenberatungsstellen rum. Ich liebe das Format des Buches. Gezeichnet hat das ganze mein guter Freund und LMBN-Zeicher Artur Fast.

UHRMACHER (Oktober 2011)
Unsichtbar Verlag
bestellbar bei Amazon

Artur_Fast_Cover_Andy_Strauß

zum Inhalt: Während die einen ihren unendlichen Reichtum durch übertriebene Feste und Orgien zelebrieren, verstecken die anderen ihre als Erlöser eines chinesischen Naturvolkes erwirtschafteten Diamanten einfach in der Miniatur eines Schrottplatzes, welchen sie in ihrer Wohnung nachbauen. Ein schicksalsvoller Anruf beim Uhrmacher Mr. Smith lässt diese Welten auf unheilvolle Weise zusammenstoßen. Fragestellungen a la Alice im Wunderland treffen auf die 120 Tage von Sodom treffen auf einen Agententhriller. Das kann nicht gut gehen.

Andy Strauß über das Buch:
Uhrmacher ist mein erster, richtiger Roman. Nicht aus Kurzgeschichten gebastelt, sondern so richtig von vorne bis hinten Roman. Und wenn man erzählt, man habe gerade einen Roman geschrieben, dann fragen die Leute immer: “Und? Worum geht’s da so?” Und diese Frage beim Uhrmacher zu beantworten, ist hart schwer. Im Prinzip geht es um zwei Arten von finanziellem Reichtum und damit umzugehen. Einmal so ein phlegmatischer Reichtum, quasi Geld zu haben ohne es irgendwie mitzubekommen und dann der dekadente, hart überschwängliche Reichtum. Aber es geht auch um Sado Maso, Geschlechtsverkehr mit Kommunionskerzen, Medizinballgroße Hoden, Geheimagenten und Spanknabe. Spanknabe, qausi, Spanferkel ohne Ferkel, dafür mit Knabe. Ich selbst liebe dieses Buch, allein schon wegen seiner wohlfeilen Sprache. Denn, alles was irgendwie ekelig ist, passiert allenfalls im Kopf des Lesers.

Zum Cover: Das hat auch Artur gemalt. Erst hat er den Vogel gemalt. Die Farbe im Hintergrund ist die Farbe, die ein Blatt Papier nach einer sehr exzessiven Party in Arturs Bochumer Wohnung angenommen hatte. Quasi Exzess auf Papier.

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Andere Projekte von Andy Strauß

Slam-a-Rama

Multimediales Bühnenstück von und mit Andy Strauß

Andy Strauß ist Poetry Slammer, Buchautor und Performance Künstler. In seinem Multimedia Stück „Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß“ sprengt er sämtliche Genregrenzen und Synapsenknoten Das vom Poetry Slammer und Allgemeinkünstler Andy Strauß selbstgeschriebe, -inszenierte und –aufgeführte Stück verbindet spielend leicht komplexe Thematiken zu einem leicht zu schluckenden Marshmallow. Das hochkomplexe Bühnenbild, welches der Autor angefertigt hat, befindet sich komplett in Schuhkartons. Denn: wenn man ihm schon kein Budget gegeben hat, dann nimmt er eben viel Schrott und ein bisschen High-Tech.

Regie: Andy Strauß / Darsteller: Andy Strauß

& MITWIRKUNG IN diversen KURZFILMEN

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Videos – audiovisueller Vorgeschmack

… auf das was da kommen mag am 20. Poetenabend – obwohl man das bei ANDY STRAUSS ja selten vorher weiß!

Andy Strauß im Finale des NRW-Slams 2011 mit dem Text „FRIEDA“:

Der Text „Jazzhands“, gelesen auf dem Bunkerslam in Hamburg:
http://www.youtube.com/watch?v=uiMhtXGkKks

 

Schon LEGENDÄR – die Reihe „Denkmäler beleidigen“:

Ein altes Interview mit Andy Strauß:

 

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Der Poet im MAI

Informationen über ANDY STRAUSS:

Andy Strauß, geboren irgendwann Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger hat bereits vor der ersten Klasse das Schreiben mit einer alten, klapprigen Schreibmaschine gelernt. Vor dem Abitur hat er seine Schulaufsätze immer mit dem Anspruch geschrieben, das Lehrpersonal zu verunsichern oder zu erschüttern.
Mit der beharrlichen Behauptung, dass Lady McBeth eine Hexe ist, hat er sich seinen EnglischLK bis zum Abitur stets auf kleiner Flamme (maximal 4 Punkte) gehalten, seinen Deutschprüfungskurs versaute er sich mit der, in einer Erörterung aufgestellten Theorie, dass ein Mensch wie Grass nur eine Vergangenheit bei der SS gehabt haben kann.
Nach dem Geständnis von Günther Grass und den neu entdeckten Texten Einsteins, in welchen Einstein Lady McBeth ebenfalls als Hexe darstellt, müsste sein Abiturzeugnis einer Revision unterzogen werden.
Entmutigt von zu viel Kritik an seinen Ideen begann Andy erst wieder während des Soziologiestudiums in langweiligen Seminaren mit dem Schreiben und treibt sich seit Dezember 2006 erfolgreich auf Poetry Slam Bühnen im deutschsprachigen Raum herum.
Nebenher engagiert er sich aktiv für die Verbreitung von Straßenkunst und unterstützt soziale Kämpfe (am liebsten die, die am verlorensten scheinen). Darüber, ob er nun ein verkannter Prophet oder ein zurückgezogener Soziopath ist, hat jeder Leser oder Zuhörer selbst zu urteilen.
Ein Nachtrag, um es nochmal mit voller Härte zu betonen: Andy Strauß ist gebürtiger Ostfriese und steht zu seinen Wurzeln. In seiner Geburts- und früheren Heimatstadt Leer veranstaltet er deshalb 2008 erstmals einen Poetry Slam für die Region.

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Robert Lindemann

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