„Warum gibt es eigentlich noch Autorenlesungen?“

…so sieht es Michael Wolf in seinem Artikel, der am 13.09.2016 in der Welt erschienen ist. Und gibt auf seine eingangs im Titel gestellte Frage doch keine Antwort. Ist es gar rhetorisch gemeint? Sind Autorenlesungen tot? obsolet? Es ist nicht der erste Artikel dieser Art und fast jedes Mal stellt sich mir die Frage, sind Lesungen nicht viel mehr einer der vielen schönen Perlen der „Perlenkette Literatur“? Und die einzelnen Perlen einfach nur gleichberechtigte Teile eines Ganzen? Das Schöne ist doch die Freiheit sich zwischen Live-Darbietung, der eigenen Lektüre, dem Lauschen eines Hörspiels oder einer Lesung im TV-Gerät entscheiden zu können…

Once again, „Autorenlesung“ ist nicht gleich „Autorenlesung“. Es kommt doch erstens auf die Art der Vermittlung der Literatur an und zweitens auf die Art des Mediums, das jeder einzelne wählt. Da gibt es zum Glück eine große Auswahl. Vielfalt. Und das ist auch gut so. PoetenSchmaus hat als Veranstaltungsformat auch stets auf eine vielfältige Darbietungsweise bzw. Literaturvermittlung geachtet, die genau so Grenzen und eingefahrene Muster sprengt, wie es Literaturdarbietung eben heutzutage zu in der Lage ist. Literatur mal lyrisch vorgetragen – im Sitzen, im Stehen, mal gerappt, mal verpackt in humoristischer Gesellschaftskritik, mal in experimentellen Soundcollagen und das nach gusto begleitet von einer mitreißenden Performance.

Bitte liebe „Autorenlesungen“, bitte sterbt nie aus.

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Matthias Penzel | „Retro Speed“

Texte von neulich und aus dem Jahr 2020

Matthias Penzel | „Retro Speed“
20. Oktober 2016
Einlass: 20 h | Beginn: 21 h
VVK: 7,- € | AK: 9,- €
Dorett Bar | Zanggasse 39 | 55116 Mainz

Matthias Penzel liest Texte über Heavy Metal und Autorennen, liest aus seinem Rock’n’Roll-Roman „TraumHaft“ vielleicht was zu HipHop und Ice T, möglicherweise was aus der Fauser-Biographie oder seinen Text aus der im gONZoverlag erschienenen Anthologie „Fledermausland“. Ganz sicher liest er einen Auszug aus dem fertigen aber unveröffentlichten Formel-1-Roman, ebenso Skizzen aus dem Manuskript über den seltsamen Mord an einer Politikerin, der spätestens 2020 erscheinen wird. Das alles und noch viel mehr wird sich an jenem Abend in der Dorett Bar herausstellen. Ein würdiger Hochgeschwindigkeitsauftakt nach der Sommerpause mit dem Fahrtwind der Frankfurter Buchmesse im Haar.

„Penzel schreibt auf Deutsch, meint aber Englisch. Beat und Thompson, stream of consciousness, Columbia, 1950er New York usw. Und dann doch eher Cage’sche Soundscapes. Zerstückelt, zerhackt. Wieder zusammengesetzt. Mit den Ohren am Arsch. Der Schreibstil, dieses rasend Schnelle. Plötzlich hängt man über Seiten in der Luft, bewegungslos, wird runtergerissen auf den Boden. Butterfly soulfire. Zerstört. Arbeitet sich weiter, so wie der Protagonist auch.“ (goon) Magazine

„… wie eine gute Platte. Kein normierter Gehirn-Fastfood. Grandios und furios geschrieben, mit viel Fachwissen hat Matthias Penzel einen Roman komponiert, den man immer wieder aufschlagen kann – egal an welcher Stelle“ (Vampster)

„Für mich das schwungvollste und schrillste Buch, das ich in den letzten Jahren in der Hand gehabt habe.“ (hr2, Mikado)

„Das Buch rast in alle Richtungen gleichzeitig, man verliert sich, amüsiert sich, gerät ins Schleudern …“ („Buchtipp für Männer ohne Nerven“ in Bild)

Foto: Zoë Schofield

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Dagmar Schönleber im unterhaus

Kabarett mit DAGMAR SCHÖNLEBER
„40 Fieber – Zwischen Dope und Doppelherz“

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Unterhaus – Mainzer Forum Theater / Münsterstraße 7 / 55116 Mainz
MI, 12. & DO, 13. Oktober 2016
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Dagmar Schönleber raucht der Kopf: Sie hat altersmäßig ihre Schuhgröße überholt. Aber 40 ist das neue 30, sagt man, auch wenn der eigene Körper das Gegenteil behauptet. Der Unterschied zwischen dem Blick in den Spiegel und den Selfies wird deutlicher. Sind Falten okay, so lange man darüber twittert? Was ist eigentlich in einer Gesellschaft los, die immer älter wird, aber gleichzeitig immer länger jung bleiben muss? Frau Schönleber macht sich Gedanken zu Lebensmitte und Lebensmitteln, auch aus der Sicht von Teenagern und Senioren, dazu gibt es aufbauende und demoralisierende Lieder, Weisheiten und Unsinn. Ein Abend zwischen Postpubertät und Altersstarrsinn, kurz: Eine Rheumasalbe fürs Gemüt.

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9 Jahre gONZo Verlag

Vor 9 Jahren hat eine wunderbare Verlegerin den mutigen Schritt gewagt und ein Gewerbe gegründet. Vor 9 Jahren hat sie den Stein namens gONZo Verlag ins Rollen gebracht und seit dem vielen bunten, poetischen, interessanten Büchern u.v.m. ein zu Hause gegeben. Seit 9 Jahren bereichert uns nun schon dieser Verlag mit allerlei Wunderbarkeiten (Literaturfestivals, Pink Carpet) und macht (nicht nur) Mainz zu einem schöneren Ort!

Hebt euer Glas auf eine mutige Verlegerin und 9 Jahre gONZo Verlag! Und lasst es am Besten Schnaps sein ♡

http://gonzoverlag.wordpress.com/
http://www.facebook.com/gONZoverlag/

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Dankeschön

Herzlichen Dank allen Gästen, die sich am vergangenen Freitag (03.06.) das erste Stand-Up Programm von Moritz Neumeier angesehen & angehört haben! Wir hoffen, euch einen schönen Abend bereitet zu haben und dass ihr euch bestens unterhalten gefühlt habt. Moritz will wieder kommen!

Mein Dank geht auch raus an die Mitarbeiter der Dorett Bar, Jessi Piek, Eva Szu, Jan Czmok, die STUZ und an alle VVK-Stellen. Ohne diverse Menschen, auf die man sich verlassen kann, wäre das Alles nicht möglich ♡

PoetenSchmaus pausiert bis auf Weiteres. Wenn es wieder weiter geht, erfahrt ihr das auf dieser Webseite und auf Facebook in Zukunft über diese Seite: PoetenSchmaus auf Facebook.

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Foto: http://www.facebook.com/thebrightsideofthedarksidephotos/

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Vorverkauf für den 03. Juni

Am Freitag (03.06.) ist es soweit: MORITZ NEUMEIER ist unser Gast und schaut in der Dorett Bar mit seinem Stand-Up-Programm ’Kein scheiß Regenbogen.’ vorbei.

VORVERKAUF von Eintrittskarten gibt es in der DORETT BAR  | Zanggasse 36 | und dem BARON | Johann-Joachim-Becher-Weg 3, Uni Campus | schon jetzt, des Weiteren auch im UAH! WERKSTATTLADEN | Kurfürstenstraße 44 | ab einschließlich Mittwoch (01.06.).
VVK: 7 €
AK: 9 €

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Moritz Neuermeier: ‚Kein scheiß Regenbogen‘

PoetenSchmaus präsentiert: Stand-Up mit MORITZ NEUMEIER
FREITAG | 03.06.2016 | DORETT BAR | Zanggasse 36 | 55118 Mainz
Facebook Veranstaltung

Über Moritz Neumeiers Programm ‚Kein scheiß Regenbogen‘:

’Kein scheiß Regenbogen.’ ist Moritz Neumeiers erstes eigenes Bühnenprogramm. Es orientiert sich an der englischsprachigen Stand-Up Kultur, wie man sie in Großbritannien und den Vereinigten Staaten beobachten kann. Der rote Faden ist und bleibt er selbst. Themen wechseln ihre Facetten, Inhalte verändern sich von Abend zu Abend, Ideen werden verworfen und neu aufgenommen.

Grundbausteine sind jedoch die Wut und Ratlosigkeit, die einen Jeden befallen muss, der sich die moderne Welt länger als einen Augenblick lang anschaut. Verpackt in kleine Alltagsgeschichten, kurze Episoden und manchmal verwirrende Monologe schlägt Neumeiers schwarzer Humor immer wieder zu, lässt das Publikum an Stellen lachen, an denen sich die Frage stellt, ob dieses Lachen überhaupt angebracht sein kann. Es ist ein junges Programm. Sprunghaft, schnell und vor allem ehrlich.

Manches geht zu weit, manches vielleicht nicht weit genug. Rauchend wirft sich Moritz Neumeier in die Bresche der Unverfrorenheit, bindet das Publikum ein und stellt sich selbst auf den Kopf. Im übertragenden Sinne. Also nicht wirklich – er ist nicht besonders sportlich. Manchmal lachend, manchmal den Kopf schüttelnd lernt der Zuschauer das kennen, was als höchstes Gut auf einer Bühne steht. Einen Menschen. Aufbrausend, begeisternd, zweifelnd und manchmal traurig, weil alles dazu gehört. Weil es so sein muss. „Weil das Leben eben kein scheiß Regenbogen ist“.

1 Mikrofon. 10 Zigaretten. 100 Minuten Stand Up.


http://moritz-neumeier.de/

http://www.facebook.com/neumeier.moritz/
Videos von Moritz Neumeier: https://www.youtube.com/channel/UCT8nuuAabPxKnQs6dX92ZgA

Wer sich schon einmal einstimmen möchte, hier sein Auftritt im Finale des Prix Pantheon 2016: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/comedy/video-moritz-neumeier-100.html

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